trockene Nase - Rhinitis sicca

 

 

 

 

 

 

Behandlung der trockenen Nase - Rhinitis sicca

 

Zunächst müssen über die Anamnese des Patienten Medikamentennebenwirkungen Umweltbelastungen und berufliche Exposition abgeklärt werden, um so die eventuell auslösenden Noxen eliminieren zu können. Die Applikation von Salben wie Bepanthen oder Nisita sind gängige therapeutische Praxis, bei Versagen dieser Präparate muss an eine bakterielle Superinfektion gedacht werden.

Die Vielzahl der auf dem Markt erhältlichen Präparate (Salzwasserspryas, Heilsalben, Öle) kann oftmals jedoch nur eine zeitweilige Verbesserung der Beschwerden erzielen. Zur Unterstützung der lokalen Therapie sollen Vitamin A Präparate, Zink und Cineole hilfreich sein. Ausgesprochen hartnäckige Fälle profitieren durch Einlage von Salbenstreifen, womit die Borken oder Krusten aufgeweicht werden.

Die Befeuchtung der Luft des Umfeldes der Wohnung und des Arbeitsplatzes sowie häufiges Lüften verbessert die Luftqualität und damit auch die Schleimhautsituation. Sinnvoll können außerdem mehrmals tägliche Nasenduschen mit Kochsalzlösung sein. Salz wirkt hygroskopisch und befeuchtet so die Nasenschleimhaut. Weit verbreitet ist die Eigenherstellung von Spüllösung mit normalem Kochsalz (9 Gramm pro Liter Wasser) oder vorgefertigte Portionsbeutel aus der Apotheke. In letzter Zeit werden allerdings die Gegenstimmen zur Nasenspülung laut. Es ist möglich, dass durch die Nasenspülung die auf der Schleimhaut befindlichen Immunglobuline, die für die lokale Immunabwehr notwendig sein, gleichsam wegspülen.

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Es sei darauf hingewiesen, dass die meisten Patienten zu wenig trinken, so dass vermehrter Flüssigkeitsbedarf der Schleimhaut auch über ausreichend Flüssigkeitszufuhr gedeckt werden muss (2-3 Liter pro Tag).

Operativ:

Der Verschluss zumindest von ausgedehnten Septumperforation gehört zu den schwierigsten Eingriffen in unserem Fachgebiet, uns alle sind aus der Literatur und der Klinik die vielen Techniken und die eher mageren Ergebnisse bekannt. Kleinere Perforationen tendieren durch die Verwirbelungen zum Wachstum, weshalb eine kleine Perforation bald verschlossen werden sollte, sofern Probleme auftreten. Extreme Fälle der Rhinitis sicca, die sich als Ozäna (Stinknase) mit Geruchsbildung darstellen, sind heutzutage glücklicherweise selten geworden. Eine operative Verkleinerung des Innenraumes mit autologem Knorpelmaterial stellt die letzte Möglichkeit in der Therapie einer Ozäna dar.

 

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